Verbünde & Kooperationen

Fraunhofer-Institut für Techno- und Wirtschaftsmathematik ITWM

Vernetzung innerhalb der FhG

Das ITWM ist Mitglied des Fraunhofer-Verbunds Informations- und Kommunikationstechnologie  sowie Gast im Verbund MATERIALS; die gute Vernetzung innerhalb der Fraunhofer-Gesellschaft dokumentiert aber auch die Beteiligung an zahlreichen Allianzen:

    Kooperationen:

    Das ITWM ist eingebunden in zahlreiche Fraunhofer interne Programme sowie in ein Netz nationaler und internationaler Kooperationen.

    Auf lokaler Ebene ist die TU Kaiserslautern der engste Partner, insbesondere natürlich der Fachbereich Mathematik, zu dem es zahlreiche inhaltliche wie personelle Verbindungen gibt.

    Das Felix-Klein-Zentrum für Mathematik stellt die institutionelle Verknüpfung dar zwischen Lehre und Forschung am Fachbereich Mathematik und der Praxisorientierung des Fraunhofer ITWM und hat vor allem die Nachwuchsförde-rung im Fokus; diese beginnt nicht erst im Studium mit Stipendien für Erstsemester, sondern bereits mit speziellen praxisnahen Unterrichtseinheiten in Schulen.

    Ein weiterer Baustein in der strategischen Verzahnung mit der TU Kaiserslautern ist das Innovationszentrum Applied System Modeling. In diesem von der Fraunhofer­Gesellschaft und dem Land Rheinland-Pfalz geförderten Zentrum werden anwendungsorientierte Forschungsrichtungen der TU mit den Fraunhofer­Instituten am Standort vernetzt. Es führt die Kompetenzen der Mathematik / Informatik und der Ingenieurswis­senschaften in gemeinsamen Forschungs- und Entwicklungsprojekten zusammen. Ähnliche Ziele hat das Center for Mathematical and Computational Modeling (CM)²; seine Anwendungsschwerpunkte unter­streichen, dass Mathematik in Verbindung mit Informatik eine für Ingenieure und Naturwissenschaftler unverzichtbare Technologie ist.

    Natürlich ist das ITWM auch Mitglied in der Science Alliance, dem Zusammenschluss der TU mit renommierten Forschungseinrichtungen am Technologiestandort Kaiserslautern, der Studierenden, Wissenschaftlern und Kooperations-partnern aus Wirtschaft, Ver­wal­tung und Industrie ein disziplinübergreifendes Netzwerk bietet.

    Unter Federführung der beiden Institute ITWM und IESE stehen im Fraunhofer-Innovationscluster Digitale Nutz-fahrzeugtechnologie DNT hochaktuelle Forschungsaufgaben aus dem Nutzfahrzeugbereich im Mittelpunkt. Betei-ligte Unternehmen sind u. a. Daimler AG, John Deere, Robert Bosch GmbH, Schmitz Cargobull, Volvo Construction Equipment Europe GmbH.

    Das ITWM ist beteiligt am Spitzencluster Softwareinnovationen für das digitale Unternehmen und an dem großen Fraunhofer-Verbundprojekt Systemforschung Elektromobilität.

    Schweden:

    »Fraunhofer-Chalmers Research Centre for Industrial Mathematics« (FCC) in Göteborg

     

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    Als eines der ersten Fraunhofer-Institute setzte das ITWM die Empfehlung des Fraunhofer-Vorstands um, die Internationalisierung in Europa voranzutreiben: Die Fraunhofer-Gesellschaft und die Chalmers-Universität in Göteborg gründeten im August 2001 das »Fraunhofer-Chalmers Research Centre for Industrial Mathematics« , kurz FCC.

    Hervorgegangen ist das FCC aus dem »Institut för Tillämpad Matematik (ITM)«, dem Institut für angewandte Mathematik am Fachbereich Mathematik der Chalmers Universität in Göteborg und hat mittlerweile 30 Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen. Zu den Industriepartnern zählen so bekannte Unternehmen wie ABB, Eriksson und Volvo.

    Vom engen Kontakt profitieren ITWM und FCC, denn die Kooperation erleichtert jedem Institut den Zugang zum Markt des Partnerlandes. Die Forschungsschwerpunkte des ITWM liegen in den Bereichen Virtuelles Material- und Produktdesign, Prozess-Simulation, Finanzmathematik und Diagnosesysteme liegen, das FCC hat seinen Focus auf der Biostatistik, Finite Elemente-Methoden, der Qualitätskontrolle für Kommunikationsnetzwerke und der Analyse von Sensor- und Mess-Systemen.

    Großbritannien:

    Finanz-Allianz mit Cambridge

     

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    Im Februar 2008 schlug das ITWM eine Brücke über den Kanal nach Großbritannien und ging eine strategische Allianz mit der renommierten University of Cambridge ein. Seitdem entwickeln die Mathematiker aus Kaiserslautern und Cambridge gemeinsam moderne finanzmathematische Methoden weiter und optimieren bekannte Verfahren. Das auf beiden Seiten vorhandene Know-how wird auch genutzt, um bereits entwickelte Modelle auf ihre Praxistauglichkeit zu untersuchen und vorhandene Software produktreif zu machen. Ein weiteres Ziel ist die Entwicklung neuer Risikomanagement-Methoden, um ein Geschäft für den Anwender »sicher wie die Bank von England« zu machen. Zunächst sind drei Jahre Laufzeit geplant.