Risikocontrolling-Software für Energieunternehmen

Energieunternehmen sind einer Vielzahl von Risiken ausgesetzt, deren Kontrolle und Steuerung elementare Bestandteile der Unternehmensführung sind. Wir bieten Ihnen eine Risiko-Controlling Software, die sich nicht auf Standards beschränkt.

Häufig findet das Risikomanagement noch auf Basis von komplexen und unübersichtlichen Implementierungen in Tabellenkalkulationen statt. Daneben bietet der Markt für Risikocontrolling-Software standardisierte Lösungen, die jedoch meist eine Umstellung des gesamten Handels- und Portfoliomana­gement-Systems auf die Software des Anbieters erfordern. Diese Produkte haben einen sehr hohen  Integrationsaufwand und können darüber hinaus die spezifischen Anforderungen eines Energieunternehmens mit individuellem Profil meist nur ungenau erfüllen. Je nach Risikoart sind die Standardansätze unzureichend, beispielsweise wird aus Gründen der Einfachheit mit einer Normalverteilungsannahme gearbeitet. Unser Anspruch ist es, realistische und verständliche Modelle zu verwenden, die alle entscheidenden Risikofaktoren abbilden.

Das Fraunhofer ITWM bietet eine Risikocontrolling-Software, die aufgrund ihrer Architektur mit wenig Integrationsaufwand auskommt und keine Auswirkungen auf die bestandsführenden Systeme (PFM, Handel) hat. Unsere Software ist in der Lage, komplexe, unternehmensspezifische Risiken und Hedgeverfahren ausreichend abzubilden und ist in der Modellwahl und Kalibrierung nicht an die Restriktionen handelsüblicher Tabellenkalkulationen gebunden. An dieser Stelle profitiert unsere Software von jahrelanger Erfahrung in finanzmathematischer Modellierung am Fraunhofer ITWM.

Abgebildete Risiken

Unsere Software bewertet alle für Energieunternehmen relevanten Risiken:

  • Marktpreisänderungsrisiken
  • Liquiditätsrisiken
  • Händlerrisiken
  • Kontrahentenrisiken (Wiederverwertung, Zahlungsausfall)
  • Temperaturbedingte Risiken
  • Mengen- und Strukturrisiken

Eine Erweiterung mit Blick auf i­ndividuelle Risiken (z. B. Niederschlag / Zufluss bei Wasserkraft) ist möglich.

Für die Marktpreisänderungsrisiken sind je nach Commodity (Strom, Kohle, Gas, CO2) individuelle Modelle implementiert, wobei auch die Korrelation zwischen den Rohstoffen abgebildet wird. Die Kalibrierung der Modellparameter erfolgt an Marktdaten.

Verwendete Methoden

Je nach Risiko-Art stellt unsere Software verschiedene Methoden zur Verfügung. Neben den klassischen Kennzahlen Market-to-Market und Value-at-Risk können auch Hedge-Vorgaben überprüft und der Profit-at-Risk berechnet werden. Darüber hinaus sind Szenario-basierte Auswertungen möglich, um auch externe Simulationsrechnungen einbinden zu können. Die Software sieht zunächst analytische Standardmethoden vor, erlaubt jedoch auch die Simulation komplexer Modelle mittels Monte-Carlo Methoden. Weitere Modelle und Methoden können problemlos in den bestehenden Bewertungskatalog aufgenommen werden.