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Behandlung von HPV-Infektionen

Projekt HPVex: Design eines Therapiegeräts für HPV-Infektionen des Zervixkanals

Ein großer Teil der Erkrankungen an Gebärmutterhalskrebs geht auf Infektionen mit Humanen Papillomviren (HPV) zurück. Diese Viren können sich am Gebärmutterhals ausschließlich auf dem Deckgewebe im Bereich des äußeren Muttermunds ansiedeln und von dort ausbreiten. Durch Prävention bzw. frühzeitige Behandlung von solchen lokalen HPV-Infektionen kann Gebärmutterhalskrebs nachhaltig vorgebeugt werden.
 

Virtuelle Entwicklung eines Ablationsgerätes

Projektziel von HPVex ist die virtuelle Entwicklung eines Behandlungsgerätes für die rechtzeitige thermische Ablation des Deckgewebes am äußeren Muttermund. Das Gerätedesign muss eine sicher durchzuführende, therapeutisch erfolgreiche und möglichst schonende Behandlung ermöglichen. Daneben soll es eine massentaugliche und kostengünstige Herstellung ermöglichen. Perspektivisch können mit diesem Ablationsgerät Erkrankungen an Gebärmutterhalskrebs in großem Umfang vermieden werden.

Gerätedesign und Temperatursimulation

Die virtuelle Entwicklung des Ablationsgeräts beginnt mit der Betrachtung möglicher Konstruktionsdesigns mit besonderem Fokus auf Funktionalität und Wartbarkeit. Daneben steht die Auswahl geeigneter Materialien mit Blick auf Praxistauglichkeit und Fertigungsmöglichkeiten. Ausgehend von Konstruktion und Material werden zur finalen Validierung des Designs virtuelle Simulationen für Wärmeausbreitung und Ablationsvorgang durchgeführt.

Projektpartner

Dr. med. Hamid Huschmand Nia, Pirmasens