ITWM an Spitzencluster beteiligt

Presseinformation / 28.1.2010

Das Fraunhofer-Institut für Techno- und Wirtschaftsmathematik forscht mit im Spitzencluster »Softwareinnovationen für das Digitale Unternehmen«, das die Bundesregierung in den kommenden fünf Jahren mit 80 Mio Euro fördert. Gemeinsam mit den lokalen Partnerfirmen SIEDA und proAlpha bearbeiten die ITWM-Forscher Projekte im breiten Bereich der Planungsunterstützung.

Im Vordergrund steht dabei die Unterstützung der Planung intelligenter adaptiver Produktionsprozesse mit datenbasierten Methoden, womit u.a. das hektische Agieren bei akuten Problemen im Produktionsprozess vermindert werden soll. Im Projekt werden die dafür notwendigen Data-Mining-Verfahren für komplexe Datentypen entwickelt, wobei ein Fokus auf der Integration ergebniserklärender Komponenten in die Verfahren liegt. Adaptive Prozesse erlauben eine im Vorfeld einkalkulierte Reaktion auf Veränderungen der Ressourcenverfügbarkeit und kommen nicht nur in der Produktion, sondern beispielsweise auch der Personaleinsatzplanung in Firmen oder Krankenhäusern zum Einsatz; hier arbeitet das ITWM an Innovationen in der Optimierung von Dienst- und Einsatzplänen.

Das Fraunhofer ITWM erhält bis 2015 knapp 900.000 Euro Fördermittel aus dem Bundesforschungsministerium. Das Spitzencluster ist auf die Standorte Darmstadt, Karlsruhe, Kaiserslautern, Saarbrücken und Walldorf verteilt; in Kaiserslautern arbeiten die beiden Fraunhofer-Institute ITWM und IESE, das DFKI und die Technische Universität nun verstärkt an der Optimierung von Geschäftsprozessen in Unternehmen.

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