FDP-Fraktion besucht Fraunhofer ITWM

Presseinformation / 4.7.2017

Die FDP-Fraktion des rheinland-pfälzischen Landtages war zu einem Informationsbesuch am Fraunhofer-Institut für Techno- und Wirtschaftsmathematik. Der Minister für Wirtschaft, Verkehr, Landwirtschaft und Weinbau, Dr. Volker Wissing, hatte im Anschluss der Präsentation aktueller Forschungsschwerpunkte des Instituts Gelegenheit zu einer Baggerfahrt im Simulator.

Gruppenbild FDP-Fraktion
© Foto ITWM

Gruppenbild FDP-Fraktion mit Institutsleiter Prof. Dr. Dieter Prätzel-Wolters und Minister Dr. Volker Wissing

Das Fraunhofer ITWM besitzt zwar keinen echten Bagger, aber einen interaktiven Fahrsimulator mit Namen RODOS (RObot based Driving and Operation Simulator), mit dem der Minister den – virtuellen – Rasen des Fritz-Walter-Stadions umgraben durfte. «Sehr echt« so sein Kommentar, nachdem er die Baggerkabine wieder verlassen hatte. RODOS wird in der Digitalen Nutzfahrzeugtechnologie eingesetzt, um die Wechselwirkungen zwischen Mensch, Maschine und Umwelt auf einer besonders soliden Datengrundlage erforschen zu können. Besonderes Augenmerk der Simulationen liegt auf der Optimierung von Zuverlässigkeit und Energieeffizienz.

 

Präsentation Standort Kaiserslautern

Präsentiert wurde auch das Leistungszentrum »Simulations- und Software-basierte Innovation, ein Zusammenschluss von Unternehmen, Hochschulen und Forschungseinrichtungen am Standort Kaiserslautern. Dessen Ziel ist die weitere Stärkung der Expertise im Bereich der IT-Forschung und insbesondere der Hardware-, Software- und Netzwerk-basierten digitalen Technologien – Kompetenzen, in denen sich Kaiserslautern weltweit einen Namen gemacht hat.

Die Mitglieder der FDP-Fraktion erhielten darüber hinaus Einblicke in die Möglichkeiten der mathematischen Modellierung in der Verfahrenstechnik, verdeutlicht an Projekten mit der BASF. Ebenso in Green IT, einem weiteren Forschungsschwerpunkt: Mit dem selbst entwickelten Energiemanagementsystem, der Plattform myPowerGrid und dem Programm PVCast, das Prognosen über die regenerativ erzeugte Energie der jeweils kommenden Woche trifft, liefern die Forscher einen sehr konkreten Beitrag zur Umsetzung der Energiewende.

Der Fraktionsvorsitzende Thomas Roth dankte dem ITWM für die anschauliche Darstellung aktueller Forschung und betonte die Wichtigkeit von Wissenschaft und Forschung für Rheinland-Pfalz.