Interview mit Prof. Dr. Michael Bortz zur zweiten Förderphase Forschungsgruppe »KI-FOR«

KI allein reicht nicht – erst das Zusammenspiel mit Modellen, Simulation und Prozesswissen macht sie stark

Pressemittelung /

Wie lassen sich Fehler und kritische Zustände in chemischen Anlagen frühzeitig erkennen – auch dann, wenn nur wenige Daten zur Verfügung stehen? Mit dieser Frage beschäftigt sich die von der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) geförderte Forschungsgruppe »KI-FOR: Deep Learning auf dünnbesetzten, chemischen Prozessdaten«. Nach erfolgreichen Ergebnissen in der ersten Förderphase hat die DFG nun weitere fünf Jahre Förderung für eine zweite Phase bewilligt. So hat die Forschungsgruppe bereits neue Deep-Learning-Methoden zur Anomalie-Erkennung und erstmals umfangreiche offene Datensätze für chemische Prozessdaten bereitgestellt. Neben der Rheinland-Pfälzischen Technischen Universität Kaiserslautern-Landau (RPTU) sind die Technischen Universitäten München und Dortmund sowie unser Institut beteiligt.