3ZM-Grimex
Fraunhofer ITWM
Projektdaten
Titel: Entwicklung eines 3-Zonen-Modells für das Grundwasser- und Infrastrukturmanagement nach extremen Hochwasserereignissen in urbanen Räumen
Laufzeit: 01.03.2005 - 29.02.2008
Teilprojekt 5
Förderkennzeichen: 02WH0561
gefördert durch das BMBF; Projektträger Forschungszentrum Karlsruhe (PTKA)
Projektbeschreibung
Die Hochwasserereignisse der vergangenen Jahre haben auf Grund der Wertkumulation wesentliche Schäden in den urbanen Gebieten verursacht. So entstand in Dresden während des Augusthochwassers 2002 ca. 1 Mrd. Euro an Schäden, was etwa 10 % der Gesamtschadenssumme in Deutschland für dieses Überschwemmungsereignis entspricht. Die Schäden verteilen sich in Dresden im wesentlichen auf die Fluten hervorgerufen durch die Elbe und die Weißeritz und mit nicht minder hohem Schadenswert auf einen dramatisch angestiegenen und für lange Zeit ungewöhnlich hohen Grundwasserspiegel. Es hat sich gezeigt, dass neben den oberirdischen Fließbewegungen die Aufnahme und Verteilung von Oberflächenwasser im Grundwasser sowie der Aufstau des aus dem Hinterland dem Vorfluter zuströmenden Grundwassers und die Verteilung des Oberflächenwassers über die Kanalisation in außerhalb des direkten Überschwemmungsgebietes liegende Gebiete zu einer Schadenserhöhung geführt haben.
Ziel des Projektes 3ZM-Grimex ist es, die Interaktion zwischen Oberflächenwasser, Kanalisation und Grundwasser modelltechnisch zu erfassen, die gekoppelten Fließvorgänge integrativ in einem Werkzeug zu simulieren und aus Szenarienrechnungen Handlungsstrategien zum Schutz der ober- und unterirdischen Infrastruktur abzuleiten.
3ZM-Grimex ist in das Schwerpunktprogramm Rimax des BMBF eingebunden.