Im Rahmen des von der EU-geförderten Netzwerks für Doktorandinnen und Doktoranden »THREAD – Joint Training on Numerical Modelling of Highly Flexible Structures for Industrial Applications« arbeiten insgesamt 14 Nachwuchswissenschaftler/innen an zwölf Universitäten und Forschungseinrichtungen aus acht europäischen Ländern.
Das Institut für Mathematik der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg (MLU) koordiniert das Doktorandennetzwerk THREAD. Unser Institut sitzt an zentraler Stelle mit im Boot. Dr.-Ing. Joachim Linn aus unserem Bereich »Mathematik für die Fahrzeugentwicklung« wirkte entscheidend an der Konzeption von THREAD und der Zusammenstellung des Konsortiums mit.
Im Zentrum der Forschungsprojekte steht die Frage, wie sich dünne, flexible Strukturen wie Seile, Kabelbündel oder Schläuche künftig besser modellieren und im Computer simulieren lassen. Das Einsatzspektrum der entwickelten Simulationsmodelle reicht von Seilbahnen für Skilifte über Kabelbäume in der Automobiltechnik bis hin zu medizinischen Endoskopen oder Schläuchen für maritime Anwendungen, zum Beispiel auf Bohrinseln.