Kommunikation machts möglich: Vernetzung, Schnittstellen und Integration realer Personen
Damit wir später reale Personen auf der Baustelle nahtlos einbinden können, legen wir von Anfang an standardisierte Kommunikationsschnittstellen fest. So lassen sich Wearables für das Baustellenpersonal sowie nachgerüstete Technikmodule (Retrofit-Komponenten) für ältere Maschinen einbinden, die die Anlagen vernetzen und direkt in die intelligente Baustellenorganisation integrieren.
Außerdem beziehen wir Maschinen mit ein, bei denen sich bestimmte Arbeitsbereiche bewusst überschneiden. Gleichzeitig erkennen wir auch nicht-ausgerüstete Objekte oder Personen. Das können zum Beispiel unbefugte Personen auf dem Gelände sein oder Lieferanten ohne Wearables. In solchen Fällen werden automatisch Warnmeldungen an beteiligte Maschinen sowie an zentrale Sicherheitsdienste ausgelöst.
Alle erfassten Personen führen wir in einer zentralen Organisationseinheit zusammen und überwachen sie kontinuierlich in Echtzeit. Auf Basis von Bewegungsdaten prognostizieren wir die zukünftigen Bewegungsbereiche von Maschinen und Personen, um potenzielle Gefährdungssituationen frühzeitig zu erkennen.
Dafür berücksichtigen wir neben Positionsdaten auch physikalische Eigenschaften der Maschinen, etwa Antriebskonzepte, Lenksysteme, Reifen- oder Kettenmodelle sowie Leistungsparameter. Diese Informationen ermöglichen realistische Prognosen der Fahr- und Bewegungswege.
In dieser Projektphase entwickeln wir zwei Digitale Zwillinge der Baustelle – jeweils repräsentativ für typische Szenarien im Hoch- und Tiefbau.