Fraunhofer-Preis für Kaiserslauterer Forscher

Presseinformation / 24.10.2001

Dr. Franz-Josef Pfreundt und Dr. Konrad Steiner vom Kaiserslauterer Fraunhofer-Institut für Techno- und Wirtschaftsmathematik (ITWM) haben stellvertretend für das elfköpfige Team den diesjährigen Fraunhofer-Preis gewonnen. Ausgezeichnet wurden sie für ihre neu entwickelte Technologie der Mikrostruktursimulation.

Dr. Steiner und Dr. Pfreundt
© Foto ITWM

Dr. Franz-Josef Pfreundt und Dr. Konrad Steiner vom Kaiserslauterer Fraunhofer-Institut für Techno- und Wirtschaftsmathematik (ITWM) haben stellvertretend für das elfköpfige Team den diesjährigen Fraunhofer-Preis gewonnen.

Die Mikrostruktursimulation erlaubt es, Materialstrukturen im Computer zu verändern und gleichzeitig die Materialeigenschaften sicher zu berechnen. Darauf aufbauend schließt die Produktsimulation den Entwicklungskreislauf und verlagert ihn komplett in den Computer. Dadurch können aufwändige Tests und Messreihen ersetzt werden, welche die Industrie sowohl Geld als auch Zeit kosten. Interessant sind die Simulationen für Betriebe, die poröse Materialien wie Stoffe, Vliese, Papiere oder Keramiken herstellen bzw. in ihren Produkten einsetzen. Dass hier keine Forschung für den Elfenbeinturm betrieben wurde, beweist das große Interesse der Industriepartner des ITWM.

Die Fraunhofer-Gesellschaft verleiht seit 1978 alljährlich Preise für herausragende wissenschaftliche Leistungen ihrer Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen, die anwendungsbezogene Probleme lösen. In diesem Jahr werden drei reguläre und ein Sonderpreis vergeben, die jeweils mit 10 000 Euro dotiert sind. Sie werden bei der Fraunhofer-Jahrestagung in Mainz am 24. Oktober verliehen.