Mit Mathematik gegen Covid-19

Expertinnen und Experten des Fraunhofer ITWM wirken bei der Bekämpfung der Covid-19-Pandemie in Form von verschiedenen Forschungsprojekten mit und unterstützen so Wirtschaft und Gesellschaft bei der Bewältigung der Corona-Krise mit mathematischen Methoden.

Aktionsprogramm »Fraunhofer vs. Corona«

Expertinnen und Experten von Fraunhofer wirken bei der Bekämpfung der COVID-19-Pandemie an vorderster Front mit – und unterstützen Wirtschaft und Gesellschaft bei der Bewältigung direkter Auswirkungen und späterer Folgen. #WeKnowHow

Fraunhofer ITWM vs. Corona

Projekte, Aktivitäten und aktuelle News des Instituts zur Bekämpfung der Corona-Krise

 

Projekt-Website

Entscheidungsunterstützung für Gesundheitsämter

Im Fraunhofer-Projekt »CorASIV« dreht sich alles um die »Unterstützung der Gesundheitsämter in der Corona-Response durch Analyse, Simulation und Visualisierung«. Wir steuern unsere mathematische Expertise besonders zur Entwicklung einer App bei.

 

Blogbeitrag / Streuspanne / 14.10.2020

Mini-Serie zu Corona-Tests: Teil 3 – Wie beeinflusst die Anzahl der Tests die Fallzahlen?

Mehr Corona-Fälle, weil mehr getestet wird? Warum das zu einfach gedacht ist. Diese Woche beschäftigen wir uns genauer mit der Frage: Wie beeinflusst die Anzahl an Tests die Fallzahlen und kann man das irgendwie beziffern?

 

Blogbeitrag / Streuspanne

Mini-Serie: Lasset die Tests beginnen

In den letzten Beiträgen haben wir die gemeldeten Corona-Neuinfektionen betrachtet, um mit möglichst einfachen statistischen Methoden ein Gefühl für die Situation zu bekommen. Die häufigste Nachfrage war, wie das alles im Zusammenhang mit der Anzahl durchgeführter Tests steht. Zeit, sich dem Thema mit einer Mini-Serie zu widmen.

 

RND Interview / 8.10.2020

Interview Anita Schöbel

»Es kommt momentan auf jede:n Einzelne:n an. Wir können das jetzt nur gemeinsam schaffen. Wenn wir uns alle vernünftig verhalten, haben wir viel bessere Chancen, ohne einen weiteren Lockdown gut durch die Pandemie zu kommen.« ITWM-Institutsleiterin Anita Schöbel im Interview mit dem Redaktions Netzwerk Deutschland (RND).

Stellungnahme / 24.09.2020

Gemeinsam können wir es schaffen

Die Präsidenten:innen der außeruniversitären Forschungsorganisationen Fraunhofer-Gesellschaft, Helmholtz-Gemeinschaft, Leibniz-Gemeinschaft und Max-Planck-Gesellschaft veröffentlichen eine gemeinsame Stellungnahme zur COVID-19-Epidemie auf Basis von mathematischen Analysen der Datenlage.

Das Fazit: Vor dem Hintergrund steigender Infektionszahlen ist es umso wichtiger, dass jeder Einzelne einen Beitrag leistet, um das Infektionsgeschehen einzudämmen. Nur zusammen können wir Gesundheit, Gesellschaft und Wirtschaft effektiv schützen.  

 

Pressemeldung / 11.9.2020

Fraunhofer ITWM und DFKI unterstützen Stadt Kaiserslautern beim Pandemie-Management

Die Stadt Kaiserslautern setzt bei Entscheidungen auf mathematisches Prognosemodell und KI. Ein Pressegespräch im Fraunhofer-Zentrum gab den Startschuss für das gemeinsame Vorhaben.

 

Blogbeitrag / Streuspanne / 19.8.2020

Wann beginnt die neue Welle?

Seit Ende Mai wurde darüber spekuliert, wann die zweite Corona-Welle kommt. Jetzt scheint sie da zu sein. Was macht eine zweite Welle aus? Und was sagt die Mathematik und Statistik dazu? Unser Statistik-Blog Streuspanne nimmt sich Zeit für einen kleinen, nüchternen Blick auf die bloßen Zahlen. Anschließend werden Sie geblitzdingst.

 

Kurznews / 31.7.2020

Wolf informiert sich über Anti-Corona-Forschung am Fraunhofer ITWM

Der rheinland-pfälzische Wissenschaftsminister Prof. Dr. Konrad Wolf besuchte auf seiner politischen Sommerreise u. a. das Fraunhofer ITWM. Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler stellten Highlight-Projekte der Anti-Corona-Forschung des Instituts vor.

 

Interview weiter.vorn / 21.7.2020

»Es geht um Geld und Leben«

Die neue Ausgabe des Fraunhofer-Magazins weiter.vorn widmet sich dem Thema Resilienz. Nach Lockdown, Bangen und Hoffen ist Aufbruchstimmung spürbar. Aus Corona-Schwäche kann Stärke werden. Wie können wir Krisen nicht nur meistern, sondern an ihnen wachsen? Unsere Institutsleiterin Prof. Anita Schöbel berichtet im Interview, wie die Mathematik bei harten Entscheidungen in schwierigen Zeiten helfen kann.

Deep Learning Seminar / Kaiserslautern / 9.7.2020

Distance Care: Abstand wahren mit Künstlicher Intelligenz

Im Rahmen des Deep Learning Seminars hält Kalun Ho (Fraunhofer ITWM) am 09. Juli einen Vortrag über Möglichkeiten für eine sichere Wiedereröffnung mit Abstandregelungen in bestimmten Arealen wie zum Bespiel in Schulen und öffentlich zugänglichen Bereichen.

Dafür wird zurzeit eine spezielle Monitoring-Software entwicket: sie ermöglicht das Screening der einzuhaltenden Minimaldistanzen in komplexen Innenräumen, zeigt anhand verschiedenster Statistiken problematische Situationen auf und trägt dazu bei, das Infektionsrisiko auf ein Minimum zu reduzieren.

 

Interview / 4.6.2020

Corona-Maßnahmen beibehalten oder lockern?

Im Interview stellen unsere Forschenden anhand von ersten Screencasts das neue Tool EpideMSE zur Entscheidungsunterstützung bei Fragen zur Ausbreitung der Corona-Epidemie und der Wirksamkeit von Maßnahmen sowie seine Funktionalitäten vor.

 

Forschung kompakt / 1.7.2020

Risiken in der Versorgungskette kostengünstig minimieren

Die Corona-Pandemie hat die Wirtschaft hart getroffen. Was lässt sich daraus lernen? Wie können sich Unternehmen künftig vor solchen Krisen möglichst gut schützen? Mit unseren neuen mathematischen Methoden lässt sich berechnen, wie mit wenig Mehrkosten das Risiko für Lieferengpässe deutlich gesenkt werden kann.

Seminar / Kaiserslautern / 5.6.2020

Seminarreihe KL-Regelungstechnik mit Vortrag zu Herdenimmunität

Ab Juni geht die Seminarreihe KL-Regelungstechnik der Abteilung »Systemanalyse, Prognose und Regelung« digital weiter.

 

Am 05. Juni 2020 präsentiert Dr. Wolfgang Bock (TU Kaiserslautern) zum Thema: »Mitigation and Herd Immunity for COVID-19 is Likely to Fail«.

 

Podcasts #WeKnowHow / 19.5.2020

»Fraunhofer-Köpfe gegen Corona«

In der neuen Podcastreihe »Fraunhofer-Köpfe gegen Corona« berichten Fraunhofer-Forscherinnen und -Forscher über ihre Arbeit und Projekte gegen die Pandemie. Unsere Institutsleiterin Anita Schöbel und unser Experte Sascha Feth sind mit dabei. Natürlich mit Corona-Forschung und Mathematik.

»Um die Gesamtsituation in der Coronakrise besser ein- und abschätzen zu können, braucht es auch die Verwegenheit der angewandten Mathematik.«

 

Blogbeitrag / Streuspanne / 14.5.2020

Statistische Qualitätskontrolle verwirft Verschwörungstheorien

Vor kurzem hat unser Blog sich angesehen, wieso Infektionszahlen in der Corona-Pandemie sich mit Garantiedaten bei Fahrzeugbauteilen vergleichen lassen. Heute ziehen wir die Statistik zurate, um einige Verschwörungstheorien rund um Covid-19 zu verwerfen:

 

Pressemitteilung / 11.5.2020

Empfohlene Tragedauer von Schutzmasken

Wie lange soll eine Schutzmaske maximal getragen werden? Wann muss man durchfeuchtete Masken wechseln – Unsere Forschenden gehen diesen Fragen mit mathematischen Simulationen nach. Dabei werden nicht nur die verschiedenen Maskenarten und Materialien berücksichtigt, sondern auch die Tätigkeiten und Merkmale der Tragenden.

 

Pressemitteilung / 8.5.2020

Entscheidungsunterstützung in der Corona-Krise

Um lokale Entscheidungstragende (Gesundheitsämter, Krankenhäuser und vor allem Kommunen) bei der Planung ihrer Maßnahmen zu unterstützen, arbeiten Forschende unseres Instituts im Rahmen des Anti-Corona-Programms der Fraunhofer-Gesellschaft an der epidemiologischen Modellierung, Simulation und Entscheidungsunterstützung von Covid-19 (Projektname EpiDeMSE).

 

Pressemitteilung / 29.4.2020

Menschen in Schubladen stecken geht doch nicht

– doch, zur Prognose der Covid-19-Ausbreitung!

Forschende am Fraunhofer ITWM entwickeln ein Prognosemodell zur Ausbreitung von Covid-19. Im Gegensatz zu den klassischen Modellen erfasst es »sich sprunghaft ändernde Infektionsraten nach Maßnahmen« besser. Zudem simulieren die Forschenden mehrere räumlich oder durch Alter getrennte Gruppen im Verbund.

Pressemitteilung FhG / 29.4.2020

Stellungnahme der außeruniversitären Forschungs-organisationen

Strategien zur Eindämmung der Covid-19 Pandemie auf Basis von mathematischen Analysen der Datenlage

Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus Fraunhofer-Gesellschaft, Helmholtz-Gemeinschaft, Leibniz-Gemeinschaft, Max-Planck-Gesellschaft haben ihre Ergebnisse zusammengetragen, eine gemeinsame Analyse verfasst und mögliche Bewältigungsstrategien der Corona-Pandemie aus Sicht der Modellierung vorgelegt. Unsere Institutsleiterin Prof. Dr. Anita Schöbel hat als Vertreterin der Fraunhofer-Gesellschaft die Stellungnahme mitverfasst.

Blogbeitrag / Streuspanne / 27.4.2020

Update zum Dunkelziffer-Blogbeitrag

Der letzte Blog-Beitrag stellte ein einfaches Verfahren vor, mit dem man sich statistisch der Dunkelziffer der Corona-Infektionen nähert. Ursprünglich haben wir das Verfahren entwickelt, um die stark unterschiedliche Sterblichkeit zwischen Italien und Deutschland zumindest zu großen Teilen zu erklären (und weniger um die Dunkelziffer möglichst exakt zu schätzen). Gleichzeitig ist der Ansatz auf großes Interesse gestoßen, daher haben wir uns entschieden, den Ansatz weiter zu entwickeln, so dass er die Dunkelziffer noch besser ermitteln soll.

Selbstverständlich halten wir die Spannung, wie hoch die Dunkelziffer aktuell ist, bis zum Ende des Beitrags hoch. Kontaktieren Sie uns gerne für Rückfragen!

 

Pressemitteilung / 21.4.2020

Meltblown produktiv

Simulationen des Fraunhofer ITWM machen Prozesse bei der Herstellung von Vliesstoffen effizienter. So wird im Rahmen des Anti-Corona-Programms von Fraunhofer die Produktion von Infektionsschutz optimiert. 

 

Blogbeitrag / Streuspanne / 3.4.2020

Wie kann Statistik die Dunkelziffer der Corona-Infektionen bestimmen?

Für Deutschland wurden am 02.04. 67.000 Infektionen und 732 Todesfälle gemeldet. Italien beklagt über 100.000 Infektionen und 12.000 Todesfälle. Auf Basis dessen ist die Sterblichkeit in Italien über 10-mal so hoch wie in Deutschland. Dieser Unterschied ist Ausdruck einer unbekannten Dunkelziffern. Wir haben ein Modell entwickelt, das die Dunkelziffer mit Statistik ermittelt:

 

Kurznews / 1.4.2020

#WirVsVirus

Im Zeitraum vom 20. bis 22. März 2020 rief die Bundesregierung unter der Überschrift #WirVsVirus zum Hackathon auf. An einem Wochenende sollten Lösungen entwickelt werden, die helfen, die aktuellen Herausforderungen der Corona-Krise zu meistern. Auch Forschende des Fraunhofer ITWM haben sich am Hackathon beteiligt und besonders an drei Projekten mitgehackt:

 

Fraunhofer vs. Corona

Unter dem Motto »Fraunhofer vs. Corona« sammelt die Fraunhofer-Gesellschaft alle Aktivitäten der Institute.

Arbeiten in Zeiten der Corona-Krise: Neue Herausforderungen

 

Interview / 17.4.2020

Anita Schöbel im Interview

Anita Schöbel spricht im Interview zu den Entwicklungen am ITWM in Bezug auf die Corona-Krise, neuen Projekten und das aktuelle Arbeiten am Institut: 

 

Pressemitteilung / 2.4.2020

Doktorandenprogramm mit besonderen Herausforderungen

Am 1. April 2020 hätte Davide Manfredo seine Doktorandenstelle im Rahmen des EU-Programms THREAD beim Fraunhofer ITWM in Kaiserslautern antreten sollen. Statt am Institut sitzt er nun erstmal im Home-Office in Turin. Corona machte einen Strich durch seine Reisepläne, aber nicht durch die seiner Karriere beim ITWM: