Bilanzstrukturmanagement

Gegenstand des Bilanzstrukturmanagements ist die bilanzielle Optimierung von aktiv und passiv Positionen im Hinblick auf Rendite, Risikoanforderungen, Liquiditätsverpflichtungen, etc. Damit bildet es einen essentiellen Bestandteil der Unternehmensführung.

Asset-Liability-Management

Gegenstand des Bilanzstrukturmanagements (engl. Asset Liability Management oder kurz ALM) ist die bilanzielle Optimierung von aktiv und passiv Positionen im Hinblick auf Rendite, Risikoanforderungen, Liquiditätsverpflichtungen, etc. Damit bildet es einen essentiellen Bestandteil der Unternehmensführung, insbesondere für Banken und Versicherungen, und gewinnt mit den zunehmenden Anforderungen an das Risikomanagement an Bedeutung.

Die letzten Jahre sind insbesondere für Anbieter von Altersvorsorgeprodukten geprägt durch zwei Entwicklungen. Die Niedrigzinsphase stellt große Herausforderungen an das Anlageverhalten der Aktiva. Darauf haben die Versicherungen mit der Entwicklung komplizierter Produkte reagiert, die neue Anforderungen an das vorzuhaltende Eigenkapital stellen, die in den Regulationsvorschriften (Solvency II) formuliert sind. Des Weiteren haben sich auch die Ansprüche an die Rückstellungen der bilanziellen Passivseite insbesondere aufgrund des Neukundengeschäfts gewandelt.

In einer Vielzahl von Projekten haben wir Fragen in einzelnen Teilbereichen des Asset Liability Managements untersucht und bearbeitet. Zurzeit wird im Rahmen eines internen Entwicklungsprogramms an einer Software gearbeitet, die alle Grundbausteine des Asset Liability Managements beinhaltet, mit dem Ziel die Unternehmensentwicklungen simulieren zu können.