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Wie lässt sich die Impfeffektivität aus Feldbeobachtungen berechnen?

In unserem Podcast haben wir bereits darüber gesprochen, wie die Impfeffektivität berechnet wird. Dabei haben wir uns hauptsächlich auf die Zulassungsstudien bezogen. Mittlerweile sind Millionen von Menschen geimpft und wir haben viele neue Daten. Sollten wir jetzt nicht besser wissen, wie effektiv die Impfung ist?
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Folge 4: Wie funktionieren Wahlprognosen?

Im heutigen Podcast geht es um Wahlprognosen. Wie entstehen solche Prognosen und Trends vor den Wahlen? Wie sind die Ergebnisse der sogenannten Sonntagsfrage statistisch zu interpretieren? Wie werden sie erhoben? Was gibt es für Methoden? Warum unterscheiden sie sich von Institut zu Institut? Was ist Repräsentativität und wie ist sie sicher zu stellen? Sind das Prognosen oder eher Stimmungsbilder? Beeinflussen Umfragen den Wahlausgang oder gar die Wahlbeteiligung? Wenn ja, welche Effekte gibt es zu beobachten?– All diesen wichtigen Fragen rund um die Wahlprognosen gehen wir in der neuen Streuspanne-Folge nach.
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GAIA-X4KI – Die Zukunft der Mobilität

Ob bei Planung, Bau oder dem Betrieb von Fahrzeugen – es fallen riesige Datenmengen im Bereich der Mobilität an. Das Projekt »GAIA-X4KI« setzt die Möglichkeiten der Künstlichen Intelligenz ein, um diese Daten effizient und sicher zu nutzen und die mit ihnen verbundenen Anwendungen weiterzuentwickeln. Einen ersten Eindruck erhalten Besucherinnen und Besucher auf der IAA Mobility; dort präsentiert auch das Fraunhofer-Institut für Techno- und Wirtschaftsmathematik ITWM seinen Part an GAIA-X4KI.
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Zielgenaue Hilfe im Katastrophenfall

Bei einer Katastrophe, egal ob Hochwasser, Erdbeben oder Hurrikan, zählt jede Sekunde, um Notleidende mit humanitärer Hilfe versorgen. Die Einsatzteams von Hilfsorganisationen stehen dabei unter immensem Zeitdruck, sich in zerstörten Gebieten zurechtfinden. Ein Team des Fraunhofer-Instituts für Techno- und Wirtschaftsmathematik ITWM in Kaiserslautern entwickelt eine Software, die humanitäre Hilfe schneller an das richtige Ziel bringt. Sie nutzen dafür Drohnenbilder, die in Echtzeit mit Künstlicher Intelligenz (KI) ausgewertet werden.
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Netzwerke aufdecken

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Gewinnen Statistiker:innen häufiger im Glücksspiel?

Die Wahrscheinlichkeitsrechnung wurde im 16. Jahrhundert überhaupt nur deshalb erfunden, damit Adelige sich im Glücksspiel besser schlagen. Was ist davon heute übriggeblieben? Haben Statistiker:innen einen Vorteil bei Lotto, Roulette und Co. und gewinnen häufiger?
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Energieeffiziente KI-Chips für die Erkennung von Vorhofflimmern

KI-Systeme können die Gesundheitsversorgung verbessern, Heilungschancen für Patient:innen erhöhen und Ärztinnen und Ärzte bei ihren Diagnosen unterstützen. Die Crux: Künstliche Intelligenz verbraucht enorm viel Strom. Die Fraunhofer-Institute für Integrierte Schaltungen IIS und für Techno- und Wirtschaftsmathematik ITWM haben Lösungen für energiesparsame KI-Chips entwickelt, die künftig dabei helfen können, Vorhofflimmern – eine spezielle Herzrhythmusstörung – frühzeitig zu erkennen. Für ihre Ideen wurden die beiden Institute im Pilotinnovationswett-bewerb »Energieeffiziente KI-Systeme« des Bundesministeriums für Bildung und Forschung BMBF mit einem 1. Platz ausgezeichnet.
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Aerosolen auf der Spur

Wie verbreiten sich infektiöse Aerosole in Supermärkten, Flugzeugen und anderen Innenräumen, in denen viele Menschen aufeinandertreffen? Dies untersuchen Forscherinnen und Forscher aus 15 Fraunhofer-Instituten und Einrichtungen im Projekt »AVATOR«. Das Fraunhofer-Institut für Techno- und Wirtschaftsmathematik ITWM ist mit an Bord und entwickelt dazu einen Multiskalen-Simulator, mit dem die Aerosolausbreitung in Innenräumen berechnet werden kann.
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Anita Schöbel wird Präsidentin der Europäischen OR-Gesellschaften

Einstimmig und ohne Enthaltungen wählte das Council der »Association of Euopean Operational Research Societies« (EURO) am 9. Juli 2021 Prof. Dr. Anita Schöbel zur nächsten Präsidentin. Die Leiterin des Fraunhofer-Instituts für Techno- und Wirtschaftsmathematik ITWM wird ihr Amt im Januar 2022 antreten, zunächst als »President Elect«.
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Folge 3: Gewinnen Statistiker:innen häufiger im Glücksspiel?

Wir sprechen heute in unserem Podcast über den Zusammenhang von Gewinnspielen und Statistik. »Der Würfel hat kein Gedächtnis«: Unsere bloggenden Statistiker Sascha Feth und Jochen Fiedler besprechen nicht nur statistische Grundlagen zum Thema Glückspiel, auch ein mathematischer Flachwitz zur Wahrscheinlichkeit und ein Artikel über einen vierzehnfachen Lottogewinner und Mathematiker finden ihren Platz in der Streuspanne. Natürlich alles im Sinne der Aufklärung und Wissenschaft. Was ist der Erwartungswert und wie kann man die Wahrscheinlichkeit eines Siegs im Lotto oder Roulette berechnen? Was bringt Lotto im System statistisch gesehen? Und können wir nun mit unserem neu gewonnenen Wissen schummeln oder haben Vorteile im Glücksspiel? Antworten gibt es in unserer neuen Streuspanne-Folge.
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Dritte Welle: Starker Effekt von Schnelltests an Schulen

Die dritte Welle der Corona-Pandemie gilt als gebrochen – seit Ende April 2021 sind die Zahlen deutlich rückläufig. Forschende des Fraunhofer ITWM haben mit Hilfe der EpideMSE-Software mathematisch analysiert, welche Auswirkungen unterschiedliche Maßnahmen bei der Pandemiebekämpfung hatten. Dabei erweisen sich Massentests als besonders wirksam.
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Franziska Diez erhält GAUSS-Nachwuchspreis für herausragende Doktorarbeit

Die Deutsche Gesellschaft für Versicherungs- und Finanzmathematik e.V. (DGVFM) und die Deutsche Aktuarvereinigung e.V. (DAV) haben am 8. Juni 2021 den renommierten GAUSS-Preis und drei GAUSS-Nachwuchspreise für herausragende wissenschaftliche Arbeiten aus der Versicherungs- und Finanzmathematik verliehen. Einer der Preise geht nach Kaiserslautern: Franziska Diez wird für ihre Dissertation ausgezeichnet. Auf derselben Veranstaltung wurde Prof. Dr. Ralf Korn zum DGVFM-Vorsitzenden gewählt.
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Kategorien von Algorithmen im KI-Dschungel

Auf der Suche nach aktuellen Algorithmen für spezielle Lösungen stoße ich immer wieder auf die unterschiedlichsten Bezeichnungen und stelle beim näheren Hinschauen fest, dass ich diesen Algorithmus schon kenne, jedoch in einem anderen Setting. Daher soll hier in einem ersten Schritt geklärt werden, welche möglichen Fragestellungen wir mit KI-Algorithmen beantworten können/möchten.
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Wie vergleichbar sind Inzidenzen unterschiedlicher Regionen?

Nachdem wir uns im letzten Blogbeitrag über scheinbare Widersprüche zwischen statistischen Maßen beschäftigt haben, steigen wir jetzt noch tiefer ein, wie lokal Inzidenzen bestimmt werden. In den Medien wurde gelegentlich bemängelt, dass die vom RKI gemeldeten Inzidenzen in einigen Landkreisen zu niedrig seien. Wir wollen uns mit der Fragestellung beschäftigen: Wie groß ist dieser Effekt und wie vergleichbar sind damit Inzidenzen unterschiedlicher Regionen?
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Auszeichnung für langjähriges Engagement

Am 31. Mai verleiht der Vorstand der International Society for Porous Media (InterPore) erstmals die »InterPore Meritorious Service Medal«. Preisträger ist Prof. Dr. Oleg Iliev vom Fraunhofer-Institut für Techno- und Wirtschaftsmathematik ITWM. Die Auszeichnung würdigt seinen langjährigen, außergewöhnlichen Einsatz für die InterPore-Gesellschaft.
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Eine Software für alle Fälle – technische Textilien realitätsnah simulieren

Von Hochleistungstextilien bis hin zu Kompressions- und Sportbekleidung: Das modulare Softwareprogramm »TexMath« des Fraunhofer-Instituts für Techno- und Wirtschaftsmathematik ITWM ermöglicht sowohl die Simulation mechanischer Materialeigenschaften als auch die Optimierung textiler Produkte. Dieser Text erschien vorab beim Online-Medium »Textile Network«, wo eine dreiteilige Serie zu den verfügbaren Komponenten ebenfalls abrufbar ist.
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Wie kann der Inzidenzwert sinken, während die mittleren Fallzahlen steigen?

Während der Corona-Pandemie tauchen allerlei statistische Maße auf, mit denen die aktuelle Entwicklung abgebildet werden soll. Mal ist der R-Wert das Maß aller Dinge, dann die 7-Tage-Inzidenz. Dabei kann es nun passieren, dass Maße, die eigentlich das Gleiche bedeuten sollten, unterschiedliche Trends anzeigen. Wie kann das sein? Wir gehen dem im neuen Blogpost auf den Grund.
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Medizinische Versorgung optimieren – erst recht in Zeiten von Corona

Gemeinsam mit weiteren wissenschaftlichen Einrichtungen hat das Fraunhofer-Institut für Techno- und Wirtschaftsmathematik ITWM aus Kaiserslautern untersucht, wie sich die medizinische Versorgung im ländlichen Raum sicherstellen und verbessern lässt, insbesondere während der Corona-Pandemie. Mathematisch basierte Optimierungs- und Entscheidungssysteme unterstützen die Planung von Krankentransporten, Apothekennotdiensten und den Aufbau von Impfzentren. Gefördert wurde das Modellprojekt HealthFaCT-Cor vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF).
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Die Prozesssimulation der Zukunft – offenes System statt autarker Simulationsumgebung

Die Prozesssimulation hat sich bereits als wichtiges Hilfsmittel in der Biotechnologie, Chemie und Pharmaindustrie etabliert. Mit dem Positionspapier »Prozesssimulation – Fit für die Zukunft?« haben sich die Expertinnen und Experten des ProcessNet-Arbeitsausschusses »Modellgestützte Prozessentwicklung und -optimierung« mit der momentanen Situation und den zukünftigen Herausforderungen des Forschungsfeldes befasst. Auch unser Kollege Dr. Michael Bortz konnte seine Expertise aus Sicht der Modellierung, Simulation und Optimierung mit einbringen. Im Zuge der Arbeit entstand ein erweitertes Konzept, das die Anforderungen an die Prozesssimulation ab dem Jahr 2025 thematisiert.
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Fraunhofer ITWM an EU-Projekt für innovative Korrosionsschutztechnologien beteiligt

Das Fraunhofer-Institut für Wirtschafts- und Technomathematik ITWM mit Sitz in Kaiserslautern ist als einer von zwölf Partnern aus sieben Ländern im EU-Forschungsprojekt VIPCOAT aktiv. Ziel ist es, die Entwicklung und Produktion von Technologien zum Korrosionsschutz nachhaltiger, kostengünstiger und schneller zu gestalten.
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KI und betriebswirtschaftliche Prozesse? Wie passt das zusammen?

Wir am Fraunhofer ITWM sind größtenteils Mathematiker:innen und forschen auf verschiedenen Gebieten. Zwei große Felder und Methoden sind hierbei die »Künstliche Intelligenz« (KI) sowie das »Maschinelle Lernen« (ML). Unser Ziel ist es unter anderem die Verfahren zu verbessern, zu verstehen und neue Einsatzgebiete zu erschließen. So auch den Einsatz bei betriebswirtschaftlichen Prozessen.
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Folge 2: Wie zuverlässig sind Corona-Schnelltests?

COVID-19 Antigen-Schnelltests haben sich in den letzten Wochen als großer Bestandteil der Maßnahmen zur Eindämmung der Pandemie etabliert. Ähnlich groß ist dabei auch die Menge an Fragen und Unklarheiten, welche in den Medien und privat diskutiert werden: Wie funktionieren die Schnelltests überhaupt? Wie zuverlässig sind sie? Was bedeutet das für den Corona-Alltag? Antworten auf diese Fragen geben unsere bloggenden Statistiker Sascha Feth und Jochen Fiedler in der zweiten Folge unseres Podcasts »Streuspanne – Statistik und ihre Kuriositäten«. Sie gehen zunächst auf die Basics rund ums Testen näher ein – z.B. Was bedeutet die falsch-positiv und falsch-negativ Rate? Wie misst man diese? Außerdem gehen wir einer aktuellen Metastudie der Cochrane-Organisation auf den Grund, die sich mit der Zuverlässigkeit der Schnelltests beschäftigt. Viel Spaß beim Hören!
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Industrielle Dickenmessung an Mehrfachschichten mit Höchstgeschwindigkeit

Gemeinsam mit TOPTICA Photonics, einem Hersteller von Lasern für Forschung und Halbleiterfertigung, hat das Fraunhofer ITWM eine industrielle Lösung zur Inline-Schichtdickenmessung für Höchstgeschwindigkeitsanwendungen entwickelt. Dieses System ermöglicht erstmals 1600 Dickenmessungen pro Sekunde und eignet sich somit für den Einsatz an rasch bewegten Proben bei laufender Produktion.
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Fraunhofer ITWM: Talks und Video zur Quantentechnologie

Es sind die Technologien der Zukunft, die vom 12. bis zum 16. April 2021 auf der »HANNOVER MESSE Digital Edition« vorgestellt werden: Das Fraunhofer-Institut für Techno- und Wirtschaftsmathematik ITWM ist dabei an zwei Themenkomplexen beteiligt und bringt Expertise in den Bereichen »Quantencomputing« und »Machine Learning« mit ein.
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Leistungszentrum geht in die nächste Runde

Fünf Jahren erfolgreicher Forschungs- und Transferarbeit können weitere folgen: das Leistungszentrum »Simulations- und Software-basierte Innovation« in Kaiserslautern erhält zunächst eine Weiterfinanzierung bis Ende 2021.
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Zeigen die Meldezahlen schon einen Impferfolg?

Im ganzen Hin-und-Her rund um den Lockdown mischt sich immer wieder eine kleine positive Meldung. Trotz steigender Zahlen sinken die Todeszahlen. Haben wir das nur der Impfung zu verdanken?
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Durch Schnelltests schneller raus aus dem Lockdown?

Sind Tests wirklich effektive Mittel zur Senkung der Reproduktionsrate von Covid-19? Neben den Impfungen und Kontaktbeschränkungen gelten die inzwischen erweiterten Testmöglichkeiten als wichtiger Baustein der Strategie im Kampf gegen die Pandemie. Wissenschaftlerinnen und Wissenschaflter des Fraunhofer ITWM haben in einem Paper modelliert, wie anlasslose Massenschnelltests mit anschließender Nachverfolgung mindestens einen ebenso großen Hebel wie Kontaktbeschränkungen entfalten, um die Reproduktionsrate zu senken. Drei Fragen an Forscher Dr. Jan Mohring, der für das Forschungspapier federführend war und am Fraunhofer ITWM im Projekt SEEvacs mit seinen Modellierungen und Simulationen Entscheidungstragende bei der Planung ihrer Maßnahmen unterstützt. SEEvacs ist ein Nachfolgeprojekt von EpideMSE.
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Quanteninspirierte Terahertz-Spektroskopie mit sichtbaren Photonen

Auch die anwendungsorientierten Institute der Fraunhofer-Gesellschaft kommen nicht ohne eigene Grundlagenforschung aus. Das Fraunhofer-Institut für Techno- und Wirtschaftsmathematik ITWM in Kaiserslautern beschäftigt sich beispielsweise mit der Detektion von Terahertz-Wellen auf Basis neuer quantenoptischer Methoden. Bereits vor einem Jahr berichtete die renommierte Fachzeitschrift »Science Advances« über erste Erfolge. Nun gelang der nächste Meilenstein.
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Folge 1: Was bedeutet Wirksamkeit bei Corona-Impfungen?

Oder: Zu Wirksamkeiten und Nebenwirkungen fragen Sie bitte ihre Statistiker*innen. Corona Impfstatistiken – ein riesen Thema in den aktuellen Medienberichten, welches wohl den Wenigsten wirklich verständlich erscheint. Was heißt überhaupt Wirksamkeit in diesem Zusammenhang? Wie wird das gemessen? Was hat das mit den Wahrscheinlichkeiten auf sich? Um Licht ins Dunkle zu bringen, besprechen unsere bloggenden Statistiker Sascha Feth und Jochen Fiedler mit Esther Packullat diese Thematik in der ersten Folge des neuen Podcasts »Streuspanne – Statistik und ihre Kuriositäten«. Ausgehend von dem zwischenzeitlichen Stopp der Impfungen mit AstraZeneca, erläutern unsere Experten sowohl den Begriff der Wirksamkeit, beschäftigen uns zudem mit Studien-Designs und der Erfassung von Nebenwirkungen hinsichtlich medizinischer Impfstudien. War der Stopp gerechtfertigt? Auch dieser Frage nähern sie sich auf statistischer Ebene.
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Humboldt-Preisträger Ivan Oseledets kommt ans Fraunhofer ITWM

Die Humboldt-Gesellschaft für Wissenschaft, Kunst und Bildung fördert den weltweiten wissenschaftlichen Austausch. Ein Instrument ist dabei die Vergabe von Stipendien an herausragende Forscherinnen und Forscher aus dem Ausland; mit dieser Ehrung verbunden ist ein Forschungsaufenthalt in Deutschland. Ivan Oseledts, Professor am Skolkowo-Institut für Technologie in Moskau, hat kürzlich eines der begehrten Stipendien erhalten – forschen wird er am Fraunhofer-Institut für Techno- und Wirtschaftsmathematik ITWM in Kaiserslautern.
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Nullfolge: Willkommen zum Podcast Streuspanne!

In der Folge 0 des neuen Podcast »Streuspanne – Statistik und ihre Kuriositäten«, stellen sich zunächst die Kommunikatorin Esther Packulat und unsere beiden bloggenden Mathematiker und Statistiker Sascha Feth und Jochen Fiedler vor. Sie erklären kurz was die Mission dieses Podcast ist, warum Tweets für unregelmäßige Abstände zwischen den Folgen sorgen können und was der thematische Unterschied zwischen dem Blog und dem Podcast sein wird.
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Kaiserslauterer Forschende gewinnen Innovationspreis für energieeffizienten KI-Chip

Für die Entwicklung energiesparsamer KI-Chips hat ein Team aus Wissenschaftler:innen des Fraunhofer-Instituts für Techno- und Wirtschaftsmathematik ITWM und der Technischen Universität Kaiserslautern den Pilotinnovationswettbewerb »Energieeffiziente KI-Systeme« des Bundesforschungsministeriums (BMBF) gewonnen. Aufgabe war es, eine möglichst energieeffiziente Hardware für den Einsatz in KI-Systemen zu entwickeln, die in EKG-Daten Herzrhythmusstörungen und Vorhofflimmern mit mindestens 90 Prozent Genauigkeit erkennen. Die Gewinnerprojekte wurden am 11. März 2021 von Bundesforschungsministerin Anja Karliczek bekannt gegeben.
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EU-Projekt ALMA: Elektromobilität weiterdenken

E-Mobilität und Leichtbau sind zwei entscheidende Bausteine der modernen Fahrzeugentwicklung, um die Energiewende voranzutreiben. Sie stehen im ALMA-Projekt (Advanced Light Materials and Processes for the Eco-Design of Electric Vehicles) im Mittelpunkt. Neun europäische Organisationen arbeiten ab sofort im EU-Projekt daran, energieeffizientere und nachhaltigere Fahrzeuge zu entwickeln. Unternehmen aus Forschung und Industrie optimieren die Effizienz und Reichweite von Elektrofahrzeugen, u.a. indem das Gewicht des Gesamtfahrzeugs reduziert wird. Das Fraunhofer-Institut für Techno- und Wirtschaftsmathematik ITWM unterstützt mit mathematischer Simulationsexpertise.
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Machine Learning und Big Data für die Kabelsimulation

Anfang Dezember 2020 fand das Webseminar »Math for Industry 4.0 – Models, Methods and Big Data« des European Consortium for Mathematics in Industry – kurz ECMI – statt. Unser Bereich »Mathematik für die Fahrzeugentwicklung« engagiert sich intensiv bei ECMI, war Mitveranstaltender des Webseminars und beteiligte sich mit einem Vortrag an dem Event. Ein Anlass nachzuhaken, worin die Aktivitäten bei ECMI bestehen und wo die aktuellen Forschungsschwerpunkte liegen.
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Über Losbuden, Donald Duck und mutierte Corona-Viren

Rechtzeitig zum Jahresausklang 2020 hat uns die Meldung überrascht, dass in England eine Mutation des Corona-Virus kursiert. Zwar soll sie nicht tödlicher, wohl aber ansteckender sein. Direkt haben sich Nachbarländer besorgt gezeigt, die Mutation könnte auch sie erreichen. Fragen wir uns daher heute: Kann man in den gemeldeten Infektionszahlen erkennen, ob so etwas passiert ist?
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»Mit Statistik Aspekte der Realität abbilden«

Den Blog Streuspanne gibt es jetzt schon seit knapp zwei Jahren. Zeit für eine Zwischenbilanz am Anfang des Jahres. Im Gespräch blicken unsere Blogger Dr. Sascha Feth und Jochen Fiedler zurück, sprechen über ihre Ziele, Motivationen und die statistische Zukunft.
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Offene Daten- und Analyseplattform für mehr Energieeffizienz durch Smart Meter

Um die Digitalisierung der Energieinfrastruktur voranzutreiben, besteht ein Bedarf an realen, nachvollziehbaren Messdaten aus der Energiewelt. Wo es für große Erzeugungseinheiten bereits – Verpflichtungen zur Transparenz sei Dank – eine gute Datenlage gibt, herrscht bei realen Messdaten von Energieverbraucherinnen und -verbrauchern noch weitgehende Leere. Diese Daten stellen jedoch eine wichtige Basis für Innovationen in der Energiewende dar, egal ob für die Erstellung von Smart Grids, Effizienzmaßnahmen oder Geschäftsmodelle basierend auf Künstlicher Intelligenz. Das Fraunhofer-Institut für Techno- und Wirtschaftsmathematik ITWM trägt zum Aufbau der Plattform »Open Energy Meter Data« bei, mit der eine webbasierte Anlaufstelle geschaffen werden soll, um Energieverbrauchsdaten zu sammeln und zu analysieren.
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Ausbreitung von Corona: Gibt es Verzögerungen bei Infektionen zwischen verschiedenen Altersgruppen?

Hier im Blog haben wir uns in der zuletzt mit der Dunkelziffer von Corona-Infektionen und den statistischen Merkmalen der Tests beschäftigt. Dieses Mal stellen wir uns die Frage: Wenn wir heute Maßnahmen ergreifen, schlagen die sich zur gleichen Zeit in allen Altersgruppen nieder?
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Fraunhofer ITWM optimiert Standortplanung für Impfzentren

Ein erster Impfstoff gegen das SARS-Cov-2-Virus soll bald erhältlich sein. Doch noch sind viele Fragen offen: Wie viele Impfdosen sind verfügbar? Wer soll zuerst geimpft werden? Wo sollen die Menschen geimpft werden? Wie viele Ärztinnen und Ärzte werden zur Impfung benötigt? Die letzten beiden Fragen haben Forscherinnen des Fraunhofer-Instituts für Techno- und Wirtschaftsmathematik ITWM nun gemeinsam mit dem Robert-Koch-Institut (RKI) und der TU Kaiserslautern (TUK) untersucht.
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Kongress Trust in AI: Rheinland-Pfalz steht für ethisch verantwortungsvolle Künstliche Intelligenz

Am 26.11.2010 fand im Rahmen der deutschen EU-Ratspräsidentschaft der europaweite digitale Kongress »Trust in AI. Responsible AI for Science and Society« mit über 650 Teilnehmenden statt. Die digitale Konferenz wurde aus dem Fraunhofer-Zentrum in Kaiserslautern übertragen. Das Fraunhofer ITWM trug mit Prof. Dr. Anita Schöbel, KI-Lotsin RLP und Leiterin des Instituts, zur Diskussion bei und organisierte einen der Workshops. Mit der TU Kaiserslautern, der SmartfactoryKL und dem DFKI stehen das Fraunhofer IESE und das Fraunhofer ITWM für exzellente anwendungsorientierte KI. Im Rahmen von fünf Workshop stellen die Institute Beispiele aus der Praxis vor. Mit ihnen hat auch die Zukunftsinitiative Rheinland-Pfalz (ZIRP) e.V. zur Konferenz eingeladen.
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Prof. Dr. Anita Schöbel ist erste KI-Lotsin des Landes

Mit der vom Ministerium für Wissenschaft, Weiterbildung und Kultur im September vorgestellten KI-Agenda wird Rheinland-Pfalz die Investitionen in die Förderung, Forschung und Vernetzung der Schlüsseltechnologie KI in den nächsten Jahren auf 36 Mio. Euro verdoppeln. Ein Baustein der Agenda ist die Benennung von Ansprechpartnerinnen und Ansprechpartnern, die die Anwendung der KI-Technologien in Wissenschaft und Wirtschaft unterstützen sollen. Heute hat Wissenschaftsminister Prof. Dr. Konrad Wolf die Leiterin unseres Instituts für Techno- und Wirtschaftsmathematik ITWM Prof. Dr. Anita Schöbel im Rahmen einer Online-Konferenz zur ersten KI-Lotsin in Rheinland-Pfalz benannt.
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Rapid Prototyping: Baumaschinen im Software-Test

Die Entwicklung neuer Produktgenerationen bei Nutzfahrzeugen oder Baumaschinen ist aufwendig. Mit »Hardware-in-the-Loop« bieten Forschende des Fraunhofer-Institut für Techno- und Wirtschaftsmathematik ITWM eine Möglichkeit, Maschinen in einer Software-Simulation nachzubilden und virtuell zu testen. Die Herstellung neuer Maschinen wird dadurch schneller und preisgünstiger. Mit der Technik lassen sich auch Störfälle und kritische Grenzsituationen ohne Gefahr für Mensch oder Maschine testen.
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Quantencomputing für die Energiewirtschaft: Neues BMWi-Projekt am Fraunhofer ITWM

Komplexe Optimierungsprobleme mit vielen, auch diskreten Variablen sind für klassische Computer in der Regel schwierig zu lösen. Erst kürzlich haben bestimmte Arten von Quantencomputern bei der Lösung von Optimierungsproblemen vielversprechende Ergebnisse erzielt. Dabei zeigten sie das Potenzial, auch diskrete Variablen handhaben zu können. Im Verbundprojekt »EnerQuant: Energiewirtschaftliche Fundamentalmodellierung mit Quantenalgorithmen« sollen die Vorteile von Quantencomputing nun für ein Optimierungsproblem aus der Energiewirtschaft genutzt werden.
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Promovieren in verschiedenen Welten – Belgien und Deutschland, Uni und Institut

Armin Bosten ist seit November 2019 als Doktorand bei uns am Fraunhofer ITWM im Bereich »Mathematik für die Fahrzeugentwicklung« beschäftigt. Im Institut arbeitet der gebürtige Belgier im Team von Dr. Joachim Linn; er leitet die Abteilung »Mathematik für die Digitale Fabrik«. Bosten promoviert mit einem Stipendium des ITWM. Gleichzeitig wird er von Prof. Olivier Brüls der Universität Lüttich (französisch: Université de Liège) betreut. In der Praxis heißt das für ihn, er ist immer wieder abwechselnd ein paar Wochen in Kaiserslautern und Belgien vor Ort. Sein Promotionsthema umfasst die Detailmodellierung von Kabelbündeln und ergänzt damit auch andere Arbeiten in den Projekten der Abteilung wie THREAD und UrWerk. Im Oktober hatte er wieder Station in Kaiserslautern. Wir haben die Gelegenheit genutzt, den 24-Jährigen zu interviewen – bevor es wieder nach Belgien geht. Im Gespräch erzählt er mehr über seine Arbeit und seinen Berufsalltag als ITWM-Doktorand:
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Mini-Serie zu Corona-Tests: Teil 3 – Wie beeinflusst die Anzahl der Tests die Fallzahlen?

In unserem letzten Beitrag haben wir die Zuverlässigkeit positiver und negativer Testergebnisse in den Fokus genommen. Ergebnis war, dass die wachsende Zahl an positiven Tests nicht nennenswert durch falsch-positive Resultate zu Stande kommt. Diese Woche beschäftigen wir uns nun genauer mit der folgenden Frage: Wie beeinflusst die Anzahl an Tests die Fallzahlen und kann man das irgendwie beziffern?
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EMMA4Drive – Dynamisches Menschmodell für mehr Sicherheit und Komfort in autonomen Fahrzeugen

Für viele Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer ist es eine einladende Zukunftsvision: Mit dem eigenen Auto zur Arbeit fahren und die Fahrtzeit trotzdem sinnvoll nutzen – Nachrichten lesen, E-Mails checken oder entspannen und den ersten Kaffee des Tages genießen. In Zukunft werden Insassen von autonomen Fahrzeugen neuen Tätigkeiten nachgehen können. Dazu werden jedoch neue (Software-)Werkzeuge benötigt, um die Erwartungen der Kundinnen und Kunden zu verstehen, das Vertrauen zu stärken und die Sicherheit nachzuweisen. Mit dem Projekt EMMA4Drive fördern die Deutsche Forschungsgesellschaft (DFG) und die Fraunhofer-Gesellschaft die Entwicklung eines dynamischen Menschmodells für die Entwicklung (teil)autonom fahrender Fahrzeuge.
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Mini-Serie zu Corona-Tests: Teil 2 – Segreganz und Relevanz

Im letzten Beitrag hatten wir uns im Rahmen von medizinischen Tests mit den Kenngrößen Sensitivität und Spezifität beschäftigt. Mit ihnen haben wir gemessen, wie oft ein medizinischer Test korrekt ein positives Resultat anzeigt, falls der/die Getestete erkrankt war, bzw. ein negatives Resultat, falls der/die Getestete gesund war. Heute möchten wir die Frage klären, was es in der Praxis bei seltenen Krankheiten bedeutet, dass Tests nicht fehlerlos sind. Oder: Wie viel Sorgen sollte ein positiver Corona-Test Ihnen bereiten?
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Mit Statistik und KI gegen Abrechnungsbetrug im Gesundheitswesen

Abrechnungsbetrug von Vertragsärzten oder ambulanten Pflegediensten stehen im Gesundheitswesen seit Jahren im Fokus der Untersuchungen und medialen Diskussion. Das Fraunhofer-Institut für Techno- und Wirtschaftsmathematik ITWM unterstützt mit neuen Methoden bei der effizienten Aufklärung.
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Mini-Serie zu Corona-Tests: Teil 1 – Sensitivität und Spezifität

Mehr Corona-Fälle, weil mehr getestet wird? Warum das zu einfach gedacht ist zeigt unsere Mini-Serie zu Corona-Tests. Heute mit Teil 1 der Serie: Sensitivität und Spezifität. Das Grundproblem mit Tests ist, dass Erkrankte manchmal negativ und Nicht-Erkrankte manchmal positiv getestet werden.
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