Problemstellung komplexe elektrische Netze

Die Förderung von regenerativen Energiequellen z.B. durch das Erneuerbare Energien Gesetz (EEG) führt zu einer starken Zunahme der dezentralen Erzeuger. Durch die dezentrale Energieeinspeisung (PV, Wind, BHKW etc.) tritt eine Umkehr der Energieflussrichtung auf und das Stromnetz wird zunehmend in Bereichen betrieben, die nicht mehr der Auslegungsplanung entsprechen. Dies kann zu Engpässen in der Leitungskapazität führen.

NetMod - elektrische Netze mit verteilten Erzeugungssystemen

Reduzierte Modelle komplexer elektrischer Netze mit verteilten Erzeugungssystemen

Ziel des Projektes ist es, innovative Methoden zur technisch, ökonomisch und ökologisch optimierten Auslegung und Betriebsführung von elektrischen Energienetzen mit hohem Anteil an dezentralen Erzeugern und Speichern bereitzustellen.

Zentrale Themen der Abteilung Optimierung des ITWM bei diesem Projekt sind:

  • Modellierung als stochastisches Optimierungsproblem
  • Entwicklung und Anwendung geeigneter Dekompositionsverfahren zur Zerlegung des stochastischen Optimierungsproblems
  • Entwicklung effizienter Lagrange-Heuristiken zur Generierung von zulässigen Lösungen

Projektpartner

  • Abteilung Transportvorgänge, Fraunhofer ITWM
  • Abteilung Systemanalyse, Prognose und Regelung, Fraunhofer ITWM
  • Fraunhofer ISE, Freiburg
  • Fraunhofer FIRST, Berlin
  • Institut für Energiewirtschaft und Rationelle Energieanwendung (IER), Universität Stuttgart
  • Lehrstuhl für Elektrische Netze und Alternative Elektroenergiequellen (LENA), Otto-von-Guericke-Universität, Magdeburg