Fraunhofer ITWM am ExaNoDe-Projekt beteiligt

Presseinformation / 19.5.2016

Das Fraunhofer ITWM in Kaiserslautern ist einer von 13 Partnern, die aus sechs europäischen Ländern am Projekt ExaNoDe (European Exascale Processor Memory Node Design) beteiligt sind.

Dieses Projekt prüft, entwickelt und steuert (unter Verwendung einer Hardwarebasierten Schnittstelle) die Grundelemente für hocheffiziente, integrierte, Mehrkanal-Hochleistungs-Computerteile, die auf Exascale Computing ausgerichtet sind. Es baut auf einer europäischen Initiative für skalierbare Computer auf, die eine energieeffiziente Umgebung und eine fortschrittliche Nanotechnologie nutzen.

Das Fraunhofer ITWM entwickelt die Fraunhofer GASPI/GPI (Global Address Space) Programmierschnittstelle, die eine Open-Source Kommunikationsbibliothek zwischen Computerknoten ist. Die API wurde so entwickelt, dass sie eine Vielzahl von möglichen Speichergrößen aufnehmen kann. GASPI /GPI stellt konfigurierbare Speichersegmente zur Verfügung, die die Hardwarekonfiguration abbilden und sie für Anwendungen bereitstellen.

ExaNoDe UNIMEM erlaubt Prozess auf großer Anzahl von Sockets  

In der ExaNoDe-Hardware wird GASPI/GPI basierend auf dem RDMA, welches von der Hardware und dem Interconnect implementiert wird, bereitgestellt. Die ExaNoDe UNIMEM-Architektur erlaubt es dem Nutzer, einen einzelnen Prozess auf einer großen Anzahl von Sockets laufen zu lassen. Der PGAS-Ansatz von GASPI/GPI passt sehr gut in eine derartige Umgebung. Im Projekt werden wir stark mit den Hardwareentwicklern zusammenarbeiten, um die Funktionalität zu gewährleisten und auf kurze Ladezeiten achten.

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© Foto ITWM

Das Fraunhofer ITWM entwickelt die Fraunhofer GASPI/GPI (Global Address Space) Programmierschnittstelle, die eine Open-Source Kommunikationsbibliothek zwischen Computerknoten ist.