IT-Infrastruktur als Erfolgsfaktor

Eine moderne IT-Infrastruktur entlastet von Routineaufgaben und gibt Werkzeuge an die Hand, die für gutes Projektmanagement, kreatives Forschen und effiziente Softwareentwicklung nötig sind.

Zentrale IT-Infrastruktur

In drei Serverräumen werden derzeit über 300 Server und mehrere Hundert Terabyte Datenspeicher betrieben, die untereinander vernetzt sind und direkt an den rund 400 Arbeitsplätzen zur Verfügung stehen.

Moderne IT-Infrastruktur für effizientes Forschen

ITWM Hochgeschwindigkeitsnetzwerk
© Foto Thomas Brenner

Innovative Projektergebnisse in unseren Fachabteilungen basieren auch auf einer modernen, sicheren und zuverlässigen zentralen IT-Infrastruktur. Das Fraunhofer ITWM investiert aus diesen Gründen kontinuierlich in eine moderne IT-Infrastruktur.

In drei Serverräumen werden derzeit über 300 Server und mehrere Hundert Terabyte Datenspeicher betrieben, die untereinander vernetzt sind und direkt an den rund 400 Arbeitsplätzen zur Verfügung stehen. Für sehr ressourcenintensive Simulationsrechnungen sowie für die Entwicklung und Anwendung paralleler Software ist der Linux-Hochleistungsrechner »Beehive« in Betrieb genommen worden. Hier kommt das im Fraunhofer ITWM entwickelte – und im High-Performance-Computing-Markt weltweit etablierte – Fraunhofer paralleles Dateisystem BeeGFS zum Einsatz.

 

Nebeneinander von Linux- und Windows-Architekturen

Neben zahlreichen weiteren Linux-Servern für Office- und kleinere Compute-Aufgaben stehen zudem mehrere Dutzend Microsoft-Windows-Terminalserver zur Verfügung, die vollständig virtualisiert sind. Dieses Nebeneinander von Linux- und Windows-Architekturen ist seit Bestehen des ITWM ein Hauptcharakteristikum seiner IT-Infrastruktur. So können nahezu beliebige (Kunden-)Umgebungen nachgebildet und die Vorteile beider Betriebssysteme genutzt werden.

In idealer Ergänzung zu den Server-Systemen stehen den Anwendern in Büros, Fluren und Besprechungsräumen »Thin Client«-Rechner zur Verfügung, die bei rund 15 Watt Leistungsaufnahme lediglich die Grafikausgabe der Server zu den Arbeitsplätzen leiten und so zu einer geräusch- und abwärmearmen, überall nahezu identischen Arbeitsumgebung beitragen.

 

Virtuell, sicher und mobil

Die Virtualisierung von Rechnersystemen, d. h. die Abstraktion der Benutzerumgebung von der physischen Hardware, hat sich in den vergangenen Jahren als eine der effektivsten Methoden zur effizienten Nutzung von IT-Ressourcen durchgesetzt. Auch im Fraunhofer ITWM stehen Plattformen zur Verfügung, auf denen selbständig virtuelle Rechner und Netze erstellt und betrieben werden.

Ob innerhalb der Fraunhofer-Gesellschaft, per dedizierter Leitung zum Kooperationspartner TU Kaiserslautern oder über hochsichere (weltweite) Fernzugänge zu Projektpartnern – mit allen steht das Fraunhofer ITWM über die Institutsgrenzen hinaus über schnelle und abgesicherte Netzwerke in Verbindung. Nicht zuletzt können auch die Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern unterwegs oder vom Home Office per Virtual Private Network auf Dienste innerhalb des Institutsnetzes zugreifen.